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Modelleisenbahn der Spuren H0 und N

Kategorie: Decoder

Märklin 6090 Lokdecoder

Katalogdaten:

Der Decoder c 90 führte den Hochleistungsantrieb bei der Märklin- Modellbahn ein.

Er besitzt daher neben dem 8-Poligen Codierschalter zwei einstellbare Potis, bei denen die Höchstgeschwindigkeit und die Anfahr- Bremsverzögerung der Lok eingestellt werden kann.

Die erste Version des Decoder c90 besaß eine schaltbare Funktion, die im Analogbetrieb, der wie beim Decoder c80 (fast immer) automatisch erkannt wurde, ausgeschaltet war.

Die spätere Version dieses Decoders besitzt bis zu 5 schaltbare Funktionen.

Die Lichtfunktion (f0) und die erste Zusatzfunktion (f1) sind dabei meistens im analogen Betrieb eingeschaltet.

Für alle Decoder c 90 gilt, dass sie entsprechend der Tabelle auf eine der 80 möglichen Adressen eingestellt werden können.

Persönliche Anmerkungen:

Der Decoder hat systembedingt das Problem, dass er nach einiger Zeit die eingestellte Fahrtrichtung „vergisst“, und dann in seiner Vorzugsrichtung fährt.
Dies hat dann zur Folge, dass die Lok entgegengesetzt der in der Steuerzentrale eingestellten Richtung fährt.

Dieses Problem lässt sich nur dadurch umgehen, dass man die Lok ein paar Minuten von der Anlage nimmt, an der Steuerung auf Vorwärtsfahrt einstellt, und die Lok dann wieder auf das Gleis setzt.
Grundsätzlich sollte die Lok nur unter Vorwärtsfahrt abgestellt werden.

In vielen Loks mit diesem Decoder wurde die Stirnbeleuchtung leider mit der Lok Masse als Rückleiter verbunden. Dies hat zur Folge, dass die Beleuchtung bei modernen Zentralen flackert.

Der Decoder hat jedoch einen Lötpunkt, an dem der Rückleiter (Ub+) angeschlossen werden kann (siehe Bilder, orangene Adern). Damit ist die Beleuchtung nun massefrei, und flackert nicht mehr.

In den Niedrig-Fahrstufen zeigt der Decoder deutliche Schwächen, und steuert den Motor recht laut an. Bei mittleren und hohen Fahrstufen arbeitet der Decoder robust und fehlerfrei.

Galerie:

Einmessfahrt Märklin mLD/3 und mSD/3

Die aktuellen Märklin mLD/3 und mSD/3 Decoder verfügen über die Möglichkeit sich selbst bezüglich der Einstellungen zur Motor- und Getriebekombination beziehungsweise der Lastregelung zu parametrieren.

Dies erspart einem das oft mühsame Finden der perfekten Einstellungen zu den Fahreigenschaften.

Die Einmessfahrt beginnt mit dem Setzen der CV7 auf den Wert 77.

Dadurch wird der Messmodus aktiviert. Die Spitzenbeleuchtung beginnt langsam zu blinken.

Nun wird mittels Fahrregler die Fahrstufe 1 ausgewählt. Die Spitzenbeleuchtung vorne und hinten blitzt nun abwechselnd auf, und die Lok setzt sich in Bewegung. Zunächst fährt die Lok langsam an, und gibt dann Vollgas.

Zunächst fährt die Lok langsam an, und gibt dann Vollgas. Es ist daher ratsam,  eine sehr lange gerade aufzubauen, damit die Lok ausreichend Fahrstrecke hat.

Zur besseren Videogestaltung führe ich das auf einem Prüfstand durch. Dadurch sind die Messergebnisse jedoch nicht optimal, da das Gewicht und die grundsätzlichen Fahreigenschaften bei der Messung so nicht mitberücksichtigt werden.

Nach der Vollgasfahrt bleibt die Lok kurz stehen, und macht danach mehrere Anfahrversuche. Anschließend fährt sie nochmals langsam ein Stück, und bleibt dann stehen.

Die Spitzenbeleuchtung blinkt nun wieder langsam, und die Messfahrt ist beendet. Wird nun der Fahrregler auf null gestellt, ist die Lok wieder im normalen Fahrmodus.

Optimaler Weise nimmt man jetzt noch die gewünschten Einstellungen zu Höchstgeschwindigkeit sowie Anfahr- und Bremsverzögerung vor, und liest diese nun mit dem Decoder Programmer (60971) aus, speichert das Projekt auf dem PC, und schreibt die Daten nochmals auf den Decoder.

So sind die Parameter Reset sicher auf dem Decoder gespeichert. Außerdem ist es nun problemlos möglich einen defekten Decoder zu tauschen, und mit einem Vorgang alle Daten wieder einzuspielen.

ESU LokPilot V3 M4

Katalogdaten ( Quelle: ESU Webseite ):

Der LokPilot M4 ist von Grund auf speziell für das mfx®-Datenformat entwickelt worden. In ihm spiegelt sich die jahrelange Erfahrung, die ESU beim Bau von Digitaldecodern gesammelt hat.

Betriebsarten

Der LokPilot M4 ist ein echter Multiprotokoll-Decoder: Neben seinem Haupteinsatzgebiet in Verbindung mit mfx®-Zentralen kann er problemlos sowohl mit Motorola®-Zentralen (z.B. Märklin® 6021®), als auch auf konventionellen Anlagen mit Wechselstromtrafo eingesetzt werden. Der LokPilot M4 erkennt die Betriebsart vollautomatisch und schaltet „on-the-fly“ um.

Motorsteuerung

Der LokPilot M4 kann mit Gleich- und Glockenankermotoren direkt umgehen, Allstrommotoren können mit HAMO-Magneten umgebaut werden. Der Motor wird extrem leise und schonend mit 40 kHz PWM-Frequenz angetrieben. Zusammen mit den 128 M4-Fahrstufen und der Lastregelung der vierten Generation wird ein bisher unerreichtes Fahrverhalten realisiert.

Analogbetrieb

Der LokPilot M4 läuft auch auf analogen Wechselstromanlagen. Sogar die Anfahr- und Höchstgeschwindigkeit kann individuell begrenzt werden. Endlich können Sie Ihre alten, viel zu schnellen Loks bremsen!

Funktionen

Es stehen 4 Funktionsausgänge zur Verfügung, die sich individuell mit einer Funktion belegen und dimmen lassen. Neben Blinklicht , Blitzer und Wechselblinker steht ein Marslight ebenso zur Verfügung wie ein Gyra light.

Einstellen

Der LokPilot M4 kann an jede Lok und Betriebsart angepasst werden. Hierzu können Sie die Parameter mit den systems Zentralen komfortabel verändern – direkt während des Fahrens, ohne die Lok öffnen oder auf ein „Programmiergleis“ stellen zu müssen. Möglich macht es die eingebaute, echte bidirektionale Kommunikation zwischen systems-Zentrale und Decoder. Für Eigentümer einer 6020®, 6021®oder Delta Zentrale beherrscht der LokSound M4 Decoder die bewährte, einfach beherrschbare Einstellprozedur.

Schutz

Alle Funktionsausgänge und der Motoranschluss sind gegen Überlastung und Kurzschluss geschützt.

Zukunft eingebaut

Die interne Software des Decoder kann bei Bedarf durch eine neue Firmware ersetzt werden.

Persönliche Anmerkungen

Der Decoder wurde zu Zeiten der guten Zusammenarbeit zwischen Märklin und ESU in vielen Märklin-Loks eingebaut. Dieser hier stammt z.Bsp. aus einer Märklin E50 mit SoftDriveSinus Motor.

Nach dem der Decoder ein Firmwareupdate genossen hat, entspricht er dem direkt von ESU verkauften Decoder. Das Update kann von der ESU-Webseite heruntergeladen werden.

Märklin Sounddecoder mSD/3

Die mSD/3-Decoder kommen mit einigen neuen Features daher:

  • 32 Funktionen, statt bisher 16
  • 64Mbit Soundspeicher, statt bisher 32 Mbit
  • 4096 interne Fahrstufen, statt bisher 126
  • Soundauflösung 16 Bit, statt bisher 12 Bit
  • 8 Wiedergabekanäle, statt bisher 6
  • Erweitertes Funktionmapping
  • Umfangreiche Einmessfahrt

Und das Beste zum Schluss, der gesamte Programmiervorgang dauert mit dem neuen Märklin Decoder Tool und dem dazu passenden Decoder-Programmer etwa 1-2 Minuten. Das klappt bei der Konkurenz aus Ulm derzeit noch nicht in dieser Zeit.

Die Trägerplatine hat sich auch etwas verändert. Es ist ein neuer „kleiner“ Lautsprecher im Set dabei. Er ist sehr schmal, und lässt sich dadurch in die Kleinsten Ecken einer Lok packen. Der Sound leidet darunter nicht im geringsten!

Die Decoder gibt es in verschiedenen Varianten, je nach dem ob mit oder ohne vorhandene Schnittstelle.

Katalogdaten (Quelle: Märklin Webseite):

Zum Umrüsten von Märklin/Trix H0 Lokomotiven mit eingebautem Hochleistungsmotor oder anderen Gleichstrommotoren. Der märklin SoundDecoder3 besitzt eine 21-polige Schnittstelle und dazu passend eine Schnittstellenplatine zum Nachrüsten von analogen und digitalen Lokomotiven. Der märklin SoundDecoder3 unterstützt die Digitalformate mfx, MM1, MM2 und DCC.

60975 mSD/3 Dampflok mit Leiterplatte:
Voreingestellter Sound einer Dampflokomotive.

60976 mSD/3 Diesellok mit Leiterplatte:
Voreingestellter Sound einer Diesellokomotive.

60977 mSD/3 E-lok mit Leiterplatte:
Voreingestellter Sound einer Elektrolokomotive.

Zum Umrüsten von Märklin/Trix H0 Hobby-Lokomotiven der 36er-Serie. Der märklin SoundDecoder3 besitzt eine 21-polige Schnittstelle und dazu passend eine Schnittstellenplatine für Drehgestell-Lokomotiven der 36er-Serie. Der märklin SoundDecoder3 unterstützt die Digitalformate mfx, MM 1, MM2 und DCC.

60978 mSD/3 für Start Up-Diesel-Loks
Voreingestellter Sound einer Diesellokomotive (Herkules).

60979 mSD/3 für Start Up-E-Loks
Voreingestellter Sound einer Elektrolokomotive (TRAXX).

Zum Umrüsten von Märklin/Trix H0 Lokomotiven mit eingebautem Hochleistungsmotor oder anderen Gleichstrommotoren. Der märklin SoundDecoder3 besitzt einen angelöteten Kabelbaum mit einem 8-poligen NEM Schnittstellenstecker zum Nachrüsten vieler Lokomotiven mit einer entsprechenden NEM Schnittstelle und Lokomotiven mit Platzmangel. Der märklin SoundDecoder3 unterstützt die Digitalformate mfx, MM1, MM2 und DCC.

60985 mSD/3-Dampflok mit Kabelbaum
Voreingestellter Sound einer Dampflokomotive.

60986 mSD/3-Diesellok mit Kabelbaum
Voreingestellter Sound einer Diesellokomotive.

60987 mSD/3 -E-Lok mit Kabelbaum
Voreingestellter Sound einer Elektrolokomotive.

Anwendungsbeispiel

ESU LokPilot Standard

Katalogdaten (Quelle: ESU Webseite):

Während unsere LokPilot V4.0 Decoder zweifellos alle irgendwie erdenklichen Anforderungen selbst der anspruchsvollsten Experten erfüllen kann, suchen doch viele Modellbahner nach einem robusten, qualitativ hochwertigen DCC-Decoder für Ihre Standardanforderungen, der noch dazu bezahlbar sein soll.
Die Suche kann an dieser Stelle erfolgreich beendet werden:  Unser neuer LokPilot Standard wurde von Grund auf neu entwickelt mit dem Ziel, Ihnen einen zeitgemäßen Decoder anbieten zu können, der einerseits einen vernünftigen, an den Anforderungen der Mehrheit der Modellbahner orientierten Funktionsumfang mitbringt, andererseits aber zugleich Ihren Geldbeutel schont.
Der LokPilot Standard  wird von uns in drei Ausführungen geliefert: Neben einer Version mit einer 8-poligen NEM-Schnittstelle und einer Ausführung mit 21MTC Schnittstelle wird der Decoder auf Wunsch auch als– besonders kompakte – Ausführung mit PluX12 geliefert.  Somit empfiehlt sich der LokPilot Standard neben dem Einsatz in Spur H0 Fahrzeugen auch für Lokomotiven der Spurweite TT oder N.
Im LokPilot Standard steckt die modernste derzeit auf dem Weltmarkt erhältliche Technik. Basierend auf einer 32-Bit CPU überzeugt der LokPilot Standard durch seine neu entwickelte, exzellente Lastreglung mit hoher Taktfrequenz und guten Langsamfahreigenschaften, sinnvoller Ausstattung und einem überragenden Preis-Leistungsverhältnis.

Betriebsarten

Der LokPilot Standard ist ein erstklassiger DCC Decoder. 14-128 Fahrstufen sind so selbstverständlich wie 2- und 4-stellige Adressen.  Dank RailComPlus® melden sich die Decoder an einer geeigneten Digitalzentrale (z.B. ECoS) vollautomatisch an. Er beherrscht alle DCC Programmiermodi und kann mit allen DCC-kompatiblen Digitalzentralen nicht nur gefahren, sondern auch programmiert werden: Dank RailCom®  ist mit geeigneten Zentralen auch ein Auslesen der CV-Werte auf dem Hauptgleich möglich. Besonders komfortabel ist das Programmieren mit Hilfe des ESU-LokProgrammers direkt an Ihrem PC-Bildschirm.

Motorsteuerung

Die Endstufe des LokPilot Standard  Decoders liefert bis zu 0.9A Dauerstrom und kommt mit allen gebräuchlichen Gleichstrom- und Glockenankermotoren klar; egal ob von ROCO®, Fleischmann®, Tillig®, Piko®, Brawa®, Bemo® oder  Faulhaber® und Maxon®. Die Lastregelung mit  20 kHz PWM- Frequenz sorgt für einen leisen Motorlauf und lässt Ihre Loks langsam auf der Anlage kriechen. Die Lastregelung kann mittels dreier CVs optimal an den von Ihnen verwendeten Motor angepasst werden. Dank Massensimulation fährt Ihre Lok auch bei nur 14 Fahrstufen nicht ruckartig.

Analogfunktionen

Der LokPilot Standard kann problemlos auch auf analogen Gleichstromanlagen eingesetzt werden. Einem Einsatz Ihrer Loks bei „nicht-digitalen“ Vereinskameraden steht somit nichts im Wege.

Funktionen

Der LokPilot Standard Decoder besitzt vier Funktionsausgänge. Daneben sind (bei 21MTC) zwei unverstärkte Ausgänge vorhanden, die in Verbindung mit passenden Adapterplatinen (z.B. ESU 51968)  ebenfalls für die Steuerung von Licht- und Sonderfunktionen benutzt werden können. Alle wichtigen Lichtfunktionen  (z.B. Blinklicht, Marslight, Blitzer) sind vorhanden und können ebenso wie die  Helligkeit jedes Ausgangs separat eingestellt werden.  Der eingebaute Rangiergang hilft ihnen beim feinfühligen Fahren im Bahnhofsbereich ebenso wie die Möglichkeit, die Anfahr- und Bremsverzögerung auf Tastendruck abschalten zu können.
Dank einem vereinfachten, an den NMRA-Standard angelehnten „Function Mapping“  können die Funktionausgänge problemlos den Funktionstasten (F0 bis F20) beliebig zugeordnet werden.

Schutz

Selbstverständlich sind alle Funktionsausgänge sowie der Motorausgang gegen Überlastung geschützt. Wir möchten, dass Sie möglichst lange Freude an Ihrem Decoder haben!

Zukunft eingebaut

Der LokPilot Standard ist updatefähig und kann bei Bedarf mit Hilfe des ESU LokProgrammers eine neue Betriebssoftware erhalten. So bleibt Ihr Decoder auch nach dem Kauf immer auf dem neuesten Stand der Technik!

Ausführungen

53611 LokPilot Standard DCC Decoder, mit 8-poligem Stecker nach NEM 652
53614 LokPilot Standard DCC Decoder, mit 21MTC-Schnittstelle nach NEM660
53616 LokPilot Standard DCC Decoder, PluX12 NEM658, 4 Funktionsausgänge

Galerie:

ESU LokPilot V4 micro

Katalogdaten (Quelle: ESU Webseite ):

Der LokPilot micro V4.0 ist ein echtes Kraftpaket. Er kann mit bis zu 0,75A Ausgangsleistung den Lokmotor antreiben und ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern deutlich geschrumpft: Der kleinste Spross der LokPilot V4.0 Familie ist nur noch lächerliche 10,5 mm x 8,1mm x 2,8mm klein und sollte somit auch in den kleinsten Loks der Nenngrößen N oder TT seinen Platz finden.

LokPilot micro V4.0 Decoder werden mit allen gängigen Schnittstellen angeboten: Neben den bekannten 6-poligen NEM651 Steckern (mit und ohne Kabelbaum) gibt es auch eine Variante mit 8-poligem NEM652 Stecker oder – ganz neu – eine kabellose Ausführung mit der neuen Next18 Schnittstelle.

Betriebsarten

Der LokPilot micro V4.0 erkennt das DCC, Selectrix® und Motorola® Protokoll. Im DCC Betrieb kann er mit 14, 28 oder 128 Fahrstufen betrieben oder auf analogen Gleichstromanlagen eingesetzt werden. Sie können entweder zweistellige bzw. dreistellige (1-127) oder vierstellige (1-9999) Adressen verwenden oder eine Traktionsadresse vergeben (consist address).

Das Motorola®-Protokoll ermöglicht den Betrieb des Decoders mit Märklin® Zentralen 6020®, 6021®, delta®, mobile station® und central station®. Er beherrscht dabei die Adressen 01 – 255. Eine zweite Adresse ermöglicht auf Wunsch auch das Schalten von F5 bis F8.

Das Selectrix® Protokoll ermöglicht den Einsatz des LokPilot V4.0 Decoders auch mit diesen bewährten Systemen.

Alle gängigen DCC-Bremssysteme wie das bekannte Lenz LG100, aber auch die neuen Lenz ABC Bremsmodule mit asymmetrischem DCC-Signal werden ebenso beherzigt wie das Bremsen im Gleichstromabschnitt mit umgekehrter Polarität (Brake on DC) oder die Selectrix® Diodenbremsstrecke. Auch die Märklin® Bremsstrecke kann eingesetzt werden – sogar im DCC-Betrieb. Selbstverständlich kann der Decoder auch einen konstanten Bremsweg berechnen, so dass Ihre Loks unabhängig von der Geschwindigkeit stets korrekt vor dem roten Signal stehen bleiben. Natürlich können LokPilot micro V4.0 Decoder auch auf analogen Gleichstromanlagen ihren Dienst versehen.

Zwischen allen Betriebsarten (Motorola®, DC, DCC, Selectrix®) kann der Decoder vollautomatisch während des Betriebs wechseln. Das ist wichtig, falls Teile Ihrer Anlage analog gesteuert werden (z.B. Schattenbahnhöfe).

Motorsteuerung

Sie erwarten von einem ESU Decoder zu Recht eine hervorragende Motorsteuerung. Der LokPilot micro V4.0 ist mit Lastregelung der abermals verbesserten, 5. Generation ausgestattet. Hierbei kann die Regelfrequenz bei einer Basisfrequenz von 40 kHz adaptiv an die Geschwindigkeit angepasst werden und sorgt bei vielen Motoren für einen noch besseren, seidenweichen, absolut leisen Motorlauf. Der 10 Bit A/D-Wandler lässt Ihre Loks superlangsam auf der Anlage kriechen. Mit Dynamic Drive Control (DDC) begrenzen Sie den Einfluss der Lastregelung und können im Bahnhofs- und Weichenbereich feinfühlig regeln, während auf der (schnellen) Streckenfahrt die Lok bei Bergauffahrt vorbildgetreu langsamer wird.

Die Lastregelung kommt bestens zurecht mit allen üblichen Motoren, egal ob von ROCO®, Fleischmann®, Brawa®, Bemo®, Faulhaber® oder Maxon®. 0,75A Dauerstrom sind für die oben genannten Motoren mehr als ausreichend und bieten genügend Kraftreserven auch für lange Ganzzüge.

Analogbetrieb

Der LokPilot micro 4.0 Decoder kann auch auf analogen Gleichstrombahnen eingesetzt werden. Die Motorregelung bringt auch dann dem Motor Manieren bei.

Funktionen

Der LokPilot micro V4.0 Decoder besitzt zwei Funktionsausgänge mit je 150mA Dauerstrom, die sich individuell mit einer Funktion belegen lassen. Zwei weitere, unverstärkte Ausgänge können mit Hilfe eines externen Transistors ebenfalls für die Steuerung von Sonderfunktionen benutzt werden. Es stehen alle wichtigen Lichtfunktionen wie Blinklicht, Blitzer, Wechselblinker, Feuerbüchsensimulation usw. zur Verfügung. Die Helligkeit jedes Ausgangs kann separat eingestellt werden. Der Decoder beherrscht das automatische An- und Abdücken beim Entkuppeln für Kupplungen und bietet nun auch eine Fernlichtfunktion an. Der „LED Modus“ sorgt für korrekte Lichteffekte beim Einsatz von LEDs.

Betriebssicherheit

An den LokPilot micro V4.0 können Sie auf Wunsch ein Powerpack anschließen (ESU 54670, siehe Seite 62). Dieser Energiespeicher versorgt den Decoder mit Energie, wenn aufgrund verschmutzter Schienen die Stromaufnahme nicht optimal ist.

RailComPlus®

Mit RailComPlus® meldet sich der Decoder fortan an passenden Zentralen vollautomatisch an und erhalten bei Bedarf eine neue Adresse. Vergessen Sie das mühsame Eintippen und Programmieren!

Schutz

Selbstverständlich sind alle Funktionsausgänge sowie der Motorausgang gegen Überlastung geschützt. Wir möchten, dass Sie möglichst lange Freude an Ihrem Decoder haben!

Zukunft eingebaut

LokPilot Decoder sind firmwareupdate-fähig. Dazu benötigen Sie nur den ESU LokProgrammer.

Versionen:

54683  LokPilot micro V4.0, MM/DCC/SX, 8-pol. NEM 652 mit Kabel
54687  LokPilot micro V4.0, MM/DCC/SX, 6-pol. NEM 651 mit Kabel
54688  LokPilot micro V4.0, MM/DCC/SX, 6-pol. NEM 651 Direkt
54689  LokPilot micro V4.0, MM/DCC/SX, Next18 Schnittstelle

Galerie:

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