KPF-Zeller Speed-Cat PLUS für den Rollenprüfstand oder Rotofix

KPF-Zeller Speed-Cat PLUS für den Rollenprüfstand oder Rotofix

Da ich bereits zwei Prüfstände aus dem Hause KPF-Zeller habe (H0 und N) war es an der Zeit ein Mess-System für die Vorbildgerechte Einstellung meiner Loks und Umbauten für MoBa-Kollegen anzuschaffen.

Die Speed-Cat PLUS erfüllte von den Daten her in jedem Fall schon einmal alles was ich benötige. Mein wichtigster Punkt ist die Messung von sehr geringen Geschwindigkeiten, also Fahrstufe 1.

Im nachfolgenden Video gebe ich einen Einblick in meine ersten Tests der Speed-Cat PLUS.

Video:

Nachdem mich das Thema mit dem Anpressdruck dann doch noch beschäftigt hatte, habe ich das Gleitlager mit einem Schrumpfschlauch versehen. Das Ergebnis ist im folgenden Video zu sehen.

Fazit:

Ich bin zufrieden mit dem Produkt. Was ich persönlich bemängeln würde, wäre das viel zu kurze USB-Kabel und die fehlende Zugentlastung der Litzen an der Laufkatze. Besonders gefällt mir die Möglichkeit zur Messung sehr geringer Geschwindigkeiten, und die Toleranz bei stark schwankenden Geschwindigkeiten.

Bilder:

Weloe Geschwindigkeits Mess-System

Weloe Geschwindigkeits Mess-System

Das Geschwindigkeits Mess-System von Weloe ist für die Edelstahl-Rollenprüfstände von Weloe vorgesehen.

Es besteht aus dem Anzeigegerät, welches universell für mehrere Spurweiten nutzbar ist, sowie den separat erhältlichen Rollenbockpaaren für die jeweilgen Spurgrößen. Dies hat den Vorteil, dass Benutzer von mehreren Spurweiten nur EIN Anzeigegerät benötigen.

Features:

  • Diverse Spurweiten einstellbar
  • Umschaltung zwischen realer und maßstabsgetreuer Geschwindigkeit
  • Messung in Echtzeit oder Mittelwerten von 2, 4 oder 8 Sekunden möglich
  • Es wird kein PC benötigt
  • Stromversorgung über micro-USB

Zur Herstellerwebseite geht es hier.

Weitere Informationen im Video und weiter unten bei den Bildern:

Galerie:

Rollenprüfstände 80 cm von KPF-Zeller für H0 und N

Rollenprüfstände 80 cm von KPF-Zeller für H0 und N

Auf der Suche nach einem großen Prüfstand für die Spuren H0 (1:87) und N (1:160) bin ich auf das Produkt von KPF-Zeller gestoßen.

Beeindruckend war hier nicht nur die Größe, sondern auch die Einfachheit, die Ausstattung und zu guter letzt auch der enorm günstige Preis. Beide Prüfstande haben jeweils 59,- Euro inklusive 10 Rollenbockpaaren (Bei KPF-Zeller Laufkatzen genannt). Für jeweils weitere 13,- Euro habe ich mir jeweils zwei weitere Laufkatzen dazu geordert.

Hier gleich eine kleine Geschichte:

Meine Bestellung ging am 28.09.2017, ein Donnerstag, raus, und wurde von mir direkt mit PayPal bezahlt. Am Freitagmorgen ist mir aufgefallen, dass ich statt je zwei nur je eine Laufkatze bestellt hatte. Meine Bestellung hatte noch den Status “offen”, woraufhin ich eine Email schrieb, mit der Bitte zum Auftrag noch je eine weitere Laufkatze hinzuzufügen.

Mit dem drücken auf senden der Email klingelte es an der Haustür: DHL, großer Karton, zwei Prüfstände drin. Erst mal allgemeine Begeisterung zur schnellen Lieferung trotz kostenlosem Versand.

Etwa 10 Minuten später die Antwort auf meine Email:

Zitat:

Sehr geehrter Herr Wiedwald,

wir bedanken uns für Ihre Bestellung in unserem Shop und Ihre prompte Bezahlung.

Da wir momentan auf der Messe in Leipzig sind, bin ich noch nicht dazu gekommen den Status Ihrer Bestellung zu ändern.

Ihr Paket ist bereits mit der DHL Sendungs-Nr. XXXXXXXXXXXXXXXXX unterwegs zu Ihnen. Sie können den Sendungsstatus hier online verfolgen:
http://www.dhl.de/de/paket/information/sendungsverfolgung.html

Die beiden zusätzlichen Laufkatzen senden wir gerne portofrei hinterher.
Der Lieferung liegt eine Rechnung bei. Sie können den Rechnungsbetrag entweder überweisen oder per Paypal bezahlen:
https://www.paypal.me/KPFZeller/13,00

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unseren Produkten und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Pilz

Zitat Ende.

Und was soll ich sagen, die Laufkatzen lagen ein Tag später Samstag im Briefkasten.

Ich bin mir nicht sicher wie man das nennen soll, ich nenne es einfach mal optimalsten Kundenservice! Vielen Dank!

Aber nun zurück zur Technik.

Die Qualität der beiden Prüfstande sollte für 90 % aller Modellbahner akzeptabel sein.

Die Haptik wirkt zunächst etwas billig, steht der Prüfstand allerdings dann auf dem Tisch und trägt eine Lok, sieht die Sache anders aus. Alles steht ordentlich, es wackelt nichts, und der elektrische Kontakt ist über alle Laufkatzen hinweg, auch über die gesamte Länge bei beiden Versionen einwandfrei.

Die Alustangen sind leider etwas anfällig für Kratzer, was dann nicht nur unschön aussieht, sondern auch das Bewegen der Laufkatzen behindert. Hier hilft sehr feines Schleifpapier um die Grahte zu entfernen. Bei dem geringen Preis ist das aber meines Erachtens nach zu verschmerzen.

Laut KPF-Zeller-Webseite würde Aluminium verwendet werden, da dieses bessere elektrische Eigenschaften hätte. Treu nach dem Motto “schreiben kann man viel” habe hich hierzu eine Vergleichsmessung mit einem Edelstahlprüfstand durchgeführt. Dabei habe ich den elektrischen Widerstand vom Einspeisepunkt bis zu einer Laufkatze am Ende des Prüfstandes gemessen.

Da mein Edelstahlprüfstand kürzer war, habe ich den Messpunkt bei exakt 50 cm zur Laufkatzenmitte festgelegt.

Beim Edelstahlprüfstand betrug dieser Widerstand 2,8 Ohm. Das ist für ein hochfrequentes Datensignal schon ein recht hoher Übergangswiderstand auf gerade mal 50 cm. Durch die Rotation der Rollen erhöht sich dieser, und es entstehen Interferenzen welche den Decoder oder die Zentrale stören können. Im Prinzip ist dies ein ähnliches Verhalten wie auf schlecht verlegten Gleisen oder mangelhafte Einspeisung. Das Problem war zusätzlich, das der Widerstand hier stark schwankte, je nach Druck auf die Mess-Spitzen.

Beim Prüfstand von KPF-Zeller betrug der Widerstand 0,1 Ohm. Auch war der Druck auf die Laufkatzen hier unerheblich und das Messergebnis blieb stabil. Ob dies nun System- oder Materialbedingt ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

In wie weit diese Differenz Auswirkungen auf den jeweiligen Einsatzzweck des Prüfstandes hat muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst ziehe da die besseren elektrischen Eigenschaften vor. Dies kommt vor allem bei Fahrzeugen mit der Spur N zum tragen, welche natürlich prinzipbedingt ein sehr geringes Eigengewicht haben.

Die Bedienung ist kinderleicht, und das Aufgleisen geht -zumindest bei H0- leicht von der Hand. Bei der Spur N muss man schon gut hinschauen ob die winzigen Räder korrekt stehen, dafür kann aber der Prüfstand nichts.

Besonders hervorzuheben sind die Tatsachen des einfachen elektrischen Anschlusses, und die Möglichkeit den Prüfstand komplett und ohne Werkzeug zu zerlegen. Ideal für die jenigen welche den Prüfstand aus Platzgründen nicht dauerhaft aufstellen können.

Ich habe diverse Kritiken zu dem Prüfstand von KPF-Zeller gelesen, hier speziell das die Fahrzeuge extrem eiern und aufschaukeln. Ich kann das so nicht bestätigen. Ich habe noch weitere Prüfstände unterschiedlicher Techniken anderer Hersteller. Ich kann da kein “mehr” an Schaukeln erkennen als anderswo.

Anbei ein Video mit Fahrtests. Ich habe bewusst den Originalton durch Musik ersetzt um Motoren- und Getriebegeräusche nicht in die Wahrnehmung einfließen zu lassen.

Fazit

Man bekommt einen zuverlässigen Allround-Prüfstand mit einer -für diesen Preis- sehr guten Ausstattung. Für den Prüfstand gibt es noch ettliches an Zubehör, wie zum Beispiel Messeinrichtungen zur Geschwindigkeitsmessung.

Der Service bei der Firma KPF-Zeller wird offensichtlich groß geschrieben. Für mich persönlich einer der wichtigsten Punkte überhaupt.

In der Bildergalerie gibt es noch ein paar Details zu lesen.

Galerie

Erweiterte Motorola-Adressen bei MFX-Decodern

Erweiterte Motorola-Adressen bei MFX-Decodern

Märklin sieht hier neben der Haupt-Lokadresse weitere Folgeadressen vor. Auf jeder Folgeadresse sind die Funktionen F1-F4 verfügbar, welche Decoder-Intern auf die Funktionen F5-F8, F9-F12 und F13-F16 gelegt (gemappt) sind.  Der Haken an der Sache ist natürlich der, dass nirgends dokumentiert ist wie viele Folgeadressen es gibt, und wie diese lauten.  Wer also mehrere solche Loks hat, muss diese Adressen per CV-Programmierung ändern (geeignete Zentrale vorausgesetzt). Bei der CU 6021 muss das so oder so gemacht werden, da diese nur die Motorola Adressen 1-80 unterstützt.

Folgende CVs sind hier relevant:

  • CV1 = Basisadresse, zum Beispiel 30
  • CV75 = 1. Folgeadresse, zum Beispiel 31
  • CV17 = 2. Folgeadresse, zum Beispiel 32
  • CV18 = 3. Folgeadresse, zum Beispiel 33
  • CV49 = Steuert die Anzahl der möglichen Folgeadressen, und legt fest ob diese automatisch der Basisadresse folgen, oder über die CVs 75/17/18 geregelt werden

In der CV49 liegt der “Haken”. Da nicht dokumentiert ist, was welche Lok unterstützt hilft nur probieren. Bei älteren Decodern (zum Beispiel auch der ESU LokSound V3 M4) wird nur eine Folgeadresse unterstützt. Allerdings haben ältere Sounddecoder auch meist nicht mehr als 8 Funktionen wofür dann auch zwei Adressen reichen.

Eine Übersicht welche Lok wie viele Adressen erlaubt gibt es nicht, daher hilft hier nur probieren! Bisher geht jedoch IMMER MINDESTENS EINE Folgeadresse, und das reicht i.d.R. für die wichtigsten Funktionen.

Mögliche Werte für die CV49:

  • 80 = Keine Folgeadressen
  • 1 = 1 Folgeadresse automatisch vergeben (also Basisadresse +1)
  • 2 = 2 Folgeadressen automatisch vergeben (also Basisadresse +2)
  • 3 = 3 Folgeadressen automatisch vergeben (also Basisadresse +3)
  • 4 = Keine Folgeadressen (Dieses Register ist doppelt, da es zwei Gruppen an Bits für automatische und manuelle Konfiguration gibt)
  • 5 = 1 Folgeadresse manuell vergeben (Wert in CV75)
  • 6 = 2 Folgeadressen manuell vergeben (Wert in CV17)
  • 7 = 3 Folgeadressen manuell vergeben (Wert in CV18)

Die größten Erfolge habe ich bisher mit der automatischen Vergabe von drei Adressen, also CV49 = 3 erzielt.

Was nun folgt ist von der Art der Steuerung abhängig. Bei der CU 6021 gibt man die gewünschte Folgeadresse ein, und bedient die Funktionen. Bei der Multimaus oder WLANmultimaus legt man einfach eine Lok mit der Adresse an. Nachfolgend ein Beispiel wie es an der Z21 App gemacht wird.

Da ich via iTrain-PC-Steuerung fahre ist das Bedienen der Funktionen sehr einfach, da iTrain die Funktion mit mehreren Adressen ohnehin schon unterstützt. Dennoch muss ich bei der Z21 die Dummy-Loks zuvor anlegen, damit die Zentrale die Adressen, und deren Datenformat kennt.

Ganz neu produzierte Märklin-Loks scheinen nun nach und nach das DCC-Protokoll zu unterstützen. Allerdings ist das nicht immer eindeutig dokumentiert. Für moderne Digitalzentralen hat das den Vorteil, dass keine Folgeadressen benötigt werden, und alle Funktionen direkt angesprochen werden können. Hier sollte man vor dem Kauf die Anleitung online lesen, oder genau schauen was im Katalog steht.

Weitere Details in der Bildergalerie:

 

Einmessfahrt Märklin mLD/3 und mSD/3

Einmessfahrt Märklin mLD/3 und mSD/3

Die aktuellen Märklin mLD/3 und mSD/3 Decoder verfügen über die Möglichkeit sich selbst bezüglich der Einstellungen zur Motor- und Getriebekombination beziehungsweise der Lastregelung zu parametrieren.

Dies erspart einem das oft mühsame Finden der perfekten Einstellungen zu den Fahreigenschaften.

Die Einmessfahrt beginnt mit dem Setzen der CV7 auf den Wert 77.

Dadurch wird der Messmodus aktiviert. Die Spitzenbeleuchtung beginnt langsam zu blinken.

Nun wird mittels Fahrregler die Fahrstufe 1 ausgewählt. Die Spitzenbeleuchtung vorne und hinten blitzt nun abwechselnd auf, und die Lok setzt sich in Bewegung. Zunächst fährt die Lok langsam an, und gibt dann Vollgas.

Zunächst fährt die Lok langsam an, und gibt dann Vollgas. Es ist daher ratsam,  eine sehr lange gerade aufzubauen, damit die Lok ausreichend Fahrstrecke hat.

Hinweis: Es gibt kritische Stimmen welche besagen, dass die Durchführung auf einem Prüfstand nicht richtig wäre, da die Massenträgheit dabei nicht berücksichtigt wird.

Ich persönlich sehe das nicht so, da man bei dieser These grundsätzlich auch den Zug mit anhängen müsste. Außerdem wird für die Messfahrt eine lange Gerade vom MINDESTENS 5 Metern benötigt. Das kann ich bei meiner Anlage nicht realisieren.

Des Weiteren konnte ich bei 1 zu 1 Tests feststellen, dass die Unterschiede zwischen Prüfstand und Gleis absolut marginal sind.

Nach der Vollgasfahrt bleibt die Lok kurz stehen, und macht danach mehrere Anfahrversuche. Anschließend fährt sie nochmals langsam ein Stück, und bleibt dann stehen.

Die Spitzenbeleuchtung blinkt nun wieder langsam, und die Messfahrt ist beendet. Wird nun der Fahrregler auf null gestellt, ist die Lok wieder im normalen Fahrmodus.

Optimaler Weise nimmt man jetzt noch die gewünschten Einstellungen zu Höchstgeschwindigkeit sowie Anfahr- und Bremsverzögerung vor, und liest diese nun mit dem Decoder Programmer (60971) aus, speichert das Projekt auf dem PC, und schreibt die Daten nochmals auf den Decoder.

So sind die Parameter Reset sicher auf dem Decoder gespeichert. Außerdem ist es nun problemlos möglich einen defekten Decoder zu tauschen, und mit einem Vorgang alle Daten wieder einzuspielen.

Weloe Edelstahl-Rollenprüfstand

Weloe Edelstahl-Rollenprüfstand

Ich war lange auf der Suche nach einem vernünftigen Rollenprüfstand.

Neben den Prüfständen von den Zellers (derer gibt es da zwei, KPF-Zeller und Marion Zeller) welche durchaus ihre Qualitäten haben, gibt es ja noch den völlig überteuerten von Märklin (welchen ich leider als sehr unpraktisch und hässlich empfinde).

Dann gibt es da noch diverse Modelle mit Alu-Profil oder Eigenkonstruktionen.

Dank eines Tipps eines MoBa-Kollegen kam ich dann auf den Edelstahl-Typ von der Fa. Weloe aus Oberthal.

Auch von mir eine klare Kaufempfehlung! Der Prüfstand ist TOP verarbeitet, verwindungssteif und Kontaktsicher.

Die Daten zu meiner Variante:

Typ: H0 für 2- und 3-Leiter
Länge: 550 mm
Rollenbockpaare: 10 (Im Lieferumfang sind standardmäßig 8)
Kostenpunkt: 106,60 € inkl. Versand

Weitere Details werden innerhalb der Galerie beschrieben.

Video:

Galerie:

Märklin 60971 Decoder-Programmer für mLD3 und mSD3

Märklin 60971 Decoder-Programmer für mLD3 und mSD3

Katalogdaten: (Quelle: Märklin Webseite)

So einfach lässt sich die neue Decoder-Generation mit Programmer und speziell entwickelter Software von Märklin beschreiben. Neben der bekannten Programmierung über Gleis und CS2 haben die Modelleisenbahner nun die Möglichkeit die Funktionseigenschaften Ihrer Loks innerhalb von Minuten zu ändern und anzupassen. Perfekt zum schnellen Programmieren der neuen Märklin LokDecoder3 und Märklin SoundDecoder3.

Leichter Anschluss über USB an ihren PC/Laptop möglich. Sie benötigen die Märklin Decoder Tool-Software (mDT), die sie bequem auf unserer Homepage herunterladen können. Die mDT-Software hilft ihnen vorhandene oder selbst aufgenommene Sounds leicht verständlich und schnell zu übertragen. Auch alle anderen Einstellungen, wie z.B. Höchstgeschwindigkeit, Bremsverhalten, usw. können sie nun sehr einfach programmieren.

Persönliche Anmerkungen:

Der Programmer kommt in der klassischen Märklin-Verpackung mit einer Kurzanleitung. Diese weist nur auf die Installation des Programmers hin. Eine Beschreibung für das Märklin Decoder Tool muss heruntergeladen werden.

Der USB-Stick ist der eigentliche Programmer, die zweite Platine bietet insgesamt drei Schnittstellen an, nämlich die 21-polige nach NEM660, eine 8-polige nach NEM652 und eine Klemmleiste zum Direktanschluss.

Die Verbindung zwischen beiden Komponenten wirkt sehr zerbrechlich und filigran, ist aber nach etwas Übung eigentlich ganz gut zu handeln.

Zum Programmer wird noch das neue Märklin Decoder Tool 3 benötigt. Die Oberfläche das Märklin Decoder-Tools 3 ist komplett neu. Sie erinnert in keiner Weise mehr an die verstaubte Oberfläche des mDT 1. Das Design wurde an die Oberfläche der CS2 angepasst. Übrigens: Es können auch Projekte für die alten Märklin mSD und mLD erstellt, und direkt an die CS2 über das Netzwerk übertragen werden. Somit ist das mDT 1 eigentlich überflüssig.

Galerie:

Soundprojekt für Märklin mSD/3 Sounddecoder erstellen

Soundprojekt für Märklin mSD/3 Sounddecoder erstellen

Nachfolgend wird das Erstellen und aufspielen eines Decoder-Soundprojektes für den Märklin mSD/3 Sounddecoder beschrieben.

Voraussetzungen:

  • Märklin Decoder Programmer 60971 (mit installiertem Treiber)
  • Das Märklin Decoder Tool 3 (installiert)
  • Einen Märklin Sounddecoder mSD/3
  • Eine mechanisch funktionsfähige Lok (Hier im Beispiel eine Märklin 3629 BR191 099-1

Wichtig:

Mit dem Märklin Decoder Tool sollten ausschließlich Projekte für die neuen mLD/3 und mSD/3 Decoder erstellt werden. Es gehen zwar auch die alten, diese müssen aber dennoch auf die CS2 übertragen und programmiert werden.

Die einzelnen Schritte sind innerhalb der Galerie erklärt. Wer das ganze interaktiv machen möchte, kann sich ein anderes Projekt von mir auch als Video anschauen.

Video:

Galerie:

ESU 53451 LokProgrammer

ESU 53451 LokProgrammer

Katalogdaten: (Quelle: ESU Webseite)

Wollen Sie die Geräusch-Kulisse Ihrer Lieblings-Lokomotive auf Ihrer Modellbahn erleben? Mit dem ESU LokProgrammer kein Problem! Einzige Voraussetzung: Ein PC mit Soundkarte, serieller Schnittstelle (bzw. USB) und Windows (ab Windows 98, besser: Windows 2000 oder XP). Nehmen Sie einfach die Originalgeräusche Ihrer Lokomotive auf, und bearbeiten Sie sie dann am Computer nach.

Auch die Einstellungen aller ESU Decoder – also alle LokSound-Decoder und LokPilot – , können mit Hilfe des LokProgrammers ganz nach Ihrem Wunsch verändert werden – damit Ihrem persönlichen Eisenbahn-Feeling nichts mehr im Wege steht. Dank der grafischen Benutzeroberfläche von Windows gelingt die optimale Anpassung des Decoders auch ohne Programmier-Erfahrung. Nie war die Anpassung eines Digital-Decoders so einfach!

Was kann der LokProgrammer?

  • Verändern des auf dem LokSound-Modul gespeicherten Sounds
  • Einstellen / Ändern sämtlicher Digital-Parameter des LokSound-Decoders wie Lokadresse, Anfahrtsbeschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Bremsverzögerung, Lampenhelligkeit u.v.m. Dabei können alle Optionen komfortabel mit der Maus am PC eingestellt werden – keine mühsame Eingabe von CVs (Konfigurationsvariablen) am Steuergerät!
  • Geräuschdaten neu zusammenstellen und auf den LokSound-Decoder übertragen. Dabei sind alle Geräusche verwendbar, die Sie auf die Festplatte Ihres PCs laden können
  • Geräusche können verschiedenen Ereignissen zugeordnet werden
  • Auslösen von Zusatzgeräuschen über die Funktionstasten

Sound:

Mit dem LokProgrammer können Sie die Sounddaten jedes LokSound Decoders beliebig oft löschen und durch einen anderen Sound ersetzen. Hierzu bieten wir über 400 verschiedene, komplett abgestimmte Geräusche verschiedenster Baureihen und Typen zum Download an. Sie können aber auch einzelne Teile eines Soundprojekts verändern: Ihnen gefällt die Pfeife auf dem Decoder nicht? Dann ersetzen Sie die doch einfach durch eine der vielen anderen! Geeignete Quellen sind neben den von uns angebotenen auch alle im Windows *.wav Format vorliegende Geräusche – auch Sprache oder Musik ist kein Problem für unsere Decoder! Mit Hilfe des LokProgrammers nutzen Sie die gesamte Flexibilität und Funktionalität, die Ihnen die LokSound Decoder bieten.

Einstellungen:

Aber auch für alle anderen ESU-Decoder ist der LokProgrammer nützlich; egal ob DCC-, Multiprotokoll-, M4- Decoder. Mit seiner Hilfe kann man jeweils bequem und einfach sämtliche Einstellungen des betreffenden Decoders verändern. Je nach Decoder variiert hierbei die Anzahl der zur Verfügung stehenden Optionen. Neben Adressen, Anfahr- und Bremsbeschleunigungswerten betrifft dies vor allem die Funktionstastenbelegung (Functionmapping), die Zuordnung von Effekten zu den einzelnen Funktionsausgängen oder die Lampenhelligkeit. Auch bei der Optimierung der Lastregelparameter oder der Geschwindigkeitstabelle kann Ihnen der LokProgrammer helfen. Dabei können alle Optionen komfortabel eingestellt werden Es ist keine mühsame Eingabe von CVs an der Digitalzentrale mehr erforderlich!

Anschluss:

Und so einfach ist es für Sie: Der LokProgrammer ist eine kleine Programmierbox, die zwischen den PC und ein Programmiergleis geschaltet wird. Zum Anschluss benötigen Sie entweder eine freie serielle Schnittstelle oder Sie verwenden das beiliegende USB-Adapterkabel (funktioniert mit Windows 2000 oder Windows XP). Für die Stromversorgung liefern wir ein Stecker Netzteil (500mA) gleich mit. Wer mehr Strom braucht (z.B. für Spur 1-Modelle) kann stattdessen auch einen herkömmlichen Modellbahntransformator benutzen.

Software:

Dann starten Sie die besonders benutzerfreundliche LokProgrammer Software, die wir auf CD-ROM mitliefern. Diese läuft auf allen modernen Windows-Systemen ab Windows 98. Stellen Sie die Lok mit ESU Decoder aufs Gleis und schon können Sie die Decoderdaten auslesen, verändern und neu programmieren. Das Programm erkennt zuverlässig, welchen Decoder Sie in Ihrer Lok verbaut haben.

Offen:

Der LokProgrammer empfiehlt sich nicht nur für unsere ESU-Decoder: Viele namhafte Modellbahnhersteller rüsten mittlerweile ihre Loks ab Werk mit ESU-Decodern aus, die selbstverständlich ebenfalls – im Rahmen deren technischen Spezifikationen – mit Hilfe des LokProgrammers eingestellt und verändert werden können. Die Anschaffung eines LokProgrammers ist also in jedem Fall eine lohnende Investition!

Upgrades:

Der LokProgrammer ist auch zum Update von Decodern hilfreich. Fast alle ESU-Decoder sind updatefähig, um bei Bedarf neue Softwareversionen aufspielen zu können. Hierzu benötigen Sie nur den LokProgrammer und jeweils ein kleines, natürlich kostenloses Update-Programm in unserem Software-Bereich.

Zukunft:

Die LokProgrammer Software wird ständig weiter entwickelt. Die jeweils neueste Version steht immer auf unserer Homepage zum kostenlosen Download bereit oder kann durch die Internet-Update Funktion automatisch auf Ihrem Rechner installiert werden.

Persönliche Anmerkungen:

In Verbindung mit dem ESU Profi-Prüfstand hat man eine optimale Lösung zur Vorab-Konfiguration von ESU-Decodern aller Bauarten ohne “Experimente” innerhalb der Lok oder des Modells.

Was mir persönlich etwas auf stößt ist die Tatsache, das der LokProgrammer mit einer RS232-Schnittstelle daher kommt. Diese Schnittstelle hat eigentlich schon längst ausgedient. Ein USB-Interface wäre da sicher besser gewesen.

Ein weiterer Kritikpunkt: Die LokProgrammer-Software ab Version 4.x.x benötigt Microsofts dotNET 3.5! Für mich als Linux-Freund macht das leider nach wie vor einen Windows-PC notwendig. Die Implementierung von dotNET in WINE (damit können Windows-Programme unter Linux ausgeführt werden) ist zwar mittlerweile sehr gut gelöst, jedoch hapert es an der Frei- bzw. Weitergabe der RS232-Schnittstelle. Zumindest hat dies bei mir unter Ubuntu 14.04  LTS auch mittels zahlreicher HowTos noch nicht geklappt.

Somit ist das ganze leider nicht Plattform unabhängig. Als Java-Applikation wie z.Bsp. meine Modellbahnsteuerungssoftware iTrain ließe sich da viel unabhängiger arbeiten!

ESU 51900 Profi Prüfstand

ESU 51900 Profi Prüfstand

Katalogdaten: (Quelle ESU Webseite)

Vielleicht kommt Ihnen die Situation bekannt vor: Da liegt ein Digitaldecoder vor Ihnen auf der Werkbank und Sie möchten vor dem komplizierten Einbau in die Lok gerne testen, ob der Decoder ordnungsgemäß funktioniert. Doch wie testen?

Der Profi-Prüfstand hilft Ihnen dabei: Der Profi-Prüfstand wird einfach an Ihre Digitalzentrale oder den LokProgrammer angeschlossen. Er erlaubt Ihnen, jeden Decoder ohne diverse Einflussfaktoren einer Lok zu testen.

Ausstattung

Um Ihnen dies so einfach wie möglich zu machen, bringt der Profi-Prüfstand wertvolle Ausstattungsmerkmale mit. Für den Anschluss des Decoders sind neben einer 6-poligen Schnittstelle nach NEM 651 und einer 8-poligen Schnittstelle nach NEM 652 auch ein 21MTC-Interface vorhanden: Einfach Decoder anstecken – fertig!

Außerdem stehen Ihnen auch eine PluX22-Schnittstelle und ab 2013 auch eine NEXT18 Schnittstelle sowie eine Lautsprecherumschaltung zur Verfügung. Sie können nun frei wählen, ob Sie den Lautsprecher auf Off/100Ohm/16Ohm schalten möchten. Außerdem wurde der Profiprüfstand um eine neue Reihenklemme zum Anschluss an Ihr Digitalsystem oder den ESU LokProgrammer erweitert.

Loks ohne Schnittstellenstecker können mit Einzelkabelklemmen kontaktiert werden. Ein hochwertiger, schräg genuteter, 5-poliger Motor mit Schwungmasse dient zur Kontrolle des Motorausgangs: So einfach kontrollieren Sie die Langsamfahreigenschaften und den Gleichlauf des Decoders! Ein LED-Monitor informiert Sie über die Funktion des Vorderen- und hinteren Lichtausgangs, sowie den Funktionsausgängen AUX1 (grün), AUX2 (violett), AUX3 und AUX4. Für den Test von Lok Sound-Decodern haben wir einen 20mm Lautsprecher gleich mit eingebaut. Eine Schraubklemme sorgt für den sicheren Anschluss des Prüfstands an Ihre Digitalzentrale oder LokProgrammer. Die sinnvolle Ausstattung und einfache Handhabung des Profi-Prüfstands machen ihn bald zum unentbehrlichen Helfer in Ihrer Werkstatt!

Persönliche Anmerkungen:

In Verbindung mit dem ESU LokProgrammer hat man eine optimale Lösung zur Vorab-Konfiguration von ESU-Decodern aller Bauarten ohne “Experimente” innerhalb der Lok oder des Modells.

Die reichhaltig vorhandenen Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten lassen da keine Wünsche offen. Lediglich die neue Schnittstelle von Trix, Tc14, ist noch nicht vorhanden. Allerdings baut ESU derzeit dafür auch keine Decoder. Das kann ich irgendwie auch ganz gut nachvollziehen, denn den Sinn dieser Trix-Eigenkreation habe ich nicht verstanden. Nun gut, die wollen eigene Decoder verkaufen, das ist klar, aber sich deshalb die Kunden vergraulen? Ich persönlich verzeichte daher derzeit noch auf Trix-Produkte mit dieser Schnittstelle. Sollten hierfür Decoder von ESU, Lenz, D&H, Zimo usw. gebaut werden, werde ich gerne wieder Loks von Trix erwerben.