Liliput L132542 E44 504

Vorbild: Nachbildung der Elektrolokomotive Baureihe E44.5 der DB, Epoche III. Ausführung in grüner Vorbildlackierung

Modell: Fahrgestell und Räder aus Metalldruckguss, 5-poliger, schräggenuteter Motor mit Schwungmasse, Haftreifen, digitale Schnittstelle für steckbaren 21-poligen Decoder, umschaltbar auf Oberleitung, Kurzkupplung, Kupplungsaufnahme nach NEM 362, Dreilicht-LED-Spitzensignal mit der Fahrtrichtung wechselnd, empf. Mindestradius 360 mm, LüP 155 mm.

Elektronik: Die Lok wurde mit einem Märklin mSD/3 Sounddecoder und einem Lautsprecher im Führerstand 2 ausgestattet.

Vorbildinfos: Die bis etwa 1930 gebauten Elektrolokomotiven hatten entweder direkten Stangen- oder Blindwellenantrieb mit einem Großmotor. Die sich abzeichnende Weltwirtschaftskrise zwang einerseits zur Sparsamkeit bei den Materialien und andererseits sollte langfristig auch die Endgeschwindigkeit der Lokomotiven angepasst werden.

Dies konnte nicht mit den alten Antriebssystemen realisiert werden. Nach erfolgreicher Erprobung der Probelok E44 101 mit zweiachsigen Drehgestellen und je einem Motor pro Achse wurden weitere Vorserien-Loks ab 1933 in zwei verschiedenen Versionen E44 102-105 und E44 106-109 gebaut. Alle Vorserien-Loks waren ohne Vorbau, erst die Serienlokomotiven erhielten den für die E44 typischen Vorbau.

Nachdem von der Serienlok E44 mit Vorbau mehr als 100 Stück gebaut wurden, mussten die Vorserien-Loks ab 1938 in E44 501-509 umbenannt werden. Die Loks waren hauptsächlich im Betriebswerk Freilassing beheimatet und kamen von da bis nach Salzburg, Berchtesgaden und Innsbruck. Die E44 503 und 504 waren von 1946 bis 1940 in Garmisch stationiert. Die Lokomotiven haben bis Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre ihren Dienst getan. Die E44 502 steht als Denkmal-Lok im Bahnhofsbereich von Freilassing.

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