Märklin 3425 Kittel

Märklin 3425 Dampf-Triebwagen DW 8 „Kittel“

Modell:

DW „Kittel“ der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen (K.W.St.E.). Mit eingebautem DELTA-Modul. Gehäuse und Fahrgestell aus Metall. Zwei Achsen angetrieben, ein Haftreifen. Elektronische Umschaltung der Fahrtrichtung. Beleuchtetes 2-Licht Spitzensignal mit gelben LED, mit der Fahrtrichtung wechselnd. Innenbeleuchtung mit zwei T1 Allglas-Lampen. An beiden Enden Norm-Kupplungsaufnahmen mit Kurzkupplungen. Länge über Puffer 13,1 cm.

Der Triebwagen ist geeignet für den universellen Fahrbetrieb auf konventionellen Anlagen, im DELTA-Mehrzugbetrieb und auf digitalen Anlagen.

Das Modell entstand damals in Zusammenarbeit mit der Firma Trix aus Nürnberg, und wurde in einmaliger Serie nur 1995 gefertigt.

Trotz der geringen größe, und nur einem Haftreifen hat das Märklin-Metall-Modell beste Laufeigenschaften. Auch der DELTA-Decoder steuert das Model recht feinfühlig an.

Umbau:

Der Kittel wurde mittels eines Tams LD-G31 Plus DCC-Decoders modernisiert. Die Langsamfahreigenschaften sind nun hervorragend, das Innenlicht, sowie die Strinbeleuchtung ist nun digital schaltbar. Auch die Anfahr- und Bremsverzögerung läßt sich nun stifenlos einstellen. Da die Stromabnahme (Kupfer-Schleifer an den Rädern) sehr schlecht ist, wurde ein Pufferkondensator welcher den gesamten Decoder stützt integriert.

Vorbild:

Im Jahre 1905 begann die Serienfertigung von Dampf-Triebwagen mit Kesseln der Bauart „Kittel“. Diese waren benannt nach Eugen Kittel, dem damaligen Oberingenieur der Maschinenfabrik Esslingen. Das Fahrzeug verfügte über 40 Sitz- und 4 Stehplätze. Außerdem war noch ein Gepäck- und Postabteil vorhanden. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 60 km/h. Da sich diese Triebwagen außerordentlich gut bewährten, waren bei der DRG noch 14 Stück in Betrieb und die letzten Exemplare wurden erst 1958 bei der DB ausgemustert.

Galerie: