Modell:
Elektrische Lokomotive der Baureihe E91.9 der DRG. Dreiteilige Gelenkbauart. Guss-Gehäuse.
Der Antrieb erfolgt über den 5-Poligen Hochleistungsantrieb mit einem 6090-Decoder.

Beidseitig 3-Licht-Spitzensignal mit der Fahrtrichtung wechselnd, digital schaltbar.
Die Beleuchtung erfolgt über T1-Allglaslämpchen in Bi-Pin-Sockeln welche in die abnehmbare Pufferbohle integriert sind.

Da die Beleuchtung werksmäßig mit der Gehäusemasse verbunden ist, flackert das Licht an MFX-Zentralen. Durch anlöten des Rückleiters am Decoder wurde die Beleuchtung flackerfrei.

Die Lok wurde anschließend von einem 6090 Decoder auf einen Märklin mSD/3 MFX Sound-Decoder umgerüstet.

Vorbild:
Die schweren Güterzuglokomotiven der Baureihe E91 wurden ab 1927 in der leichteren Ausführung E 91.9 mit Widerstandsbremsen gebaut.

Sie leisteten unverändert 2.200 kW und erreichten mit einem Gewicht von 116,4 Tonnen eine Geschwindigkeit von 55 km/h.

Die Gelenkbauweise mit zwei Treibgestellen und einem dreiteiligen Lokaufbau sowie Winterthur-Schrägstangenantrieb bewährten sich auf den Gebirgsstrecken in Mittel- und Süddeutschland.

Die Deutsche Bundesbahn übernahm 6 Maschinen der Baureihe E 91.9 und setzte sie nach ihrer Modernisierung bis in die 70er Jahre im Strecken- und Rangierdienst ein.

Zwei der inzwischen als Baureihe 191 bezeichneten Lokomotiven werden als Museumsfahrzeuge erhalten.

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Galerie: