Modell: Fahrwerk und Gehäuse aus Guss, 5-Poliger Hochleistungsantrieb (c90), 3-Licht Spitzensignal beidseitig mit der Fahrtrichtung wechselnd, Motorola Digitaldecoder 6090, Höchstgeschwindigkeit und Anfahr-/Bremsverzögerung über Poti einstellbar, Kurzkupplungsschächte nach NEM362, umschaltbar auf Oberleitungsbetrieb, Länge über Puffer 195 mm.

Umbau: Die Lok wurde auf einen Märklin mSD/3 Sounddecoder umgerüstet. Da bereits ein c90 Hochleistungsantrieb verbaut war, war es nicht notwendig den Motor umzurüsten. Siehe hier: Umbau Märklin 3767 BR 118 034-8

Vorbild: Für den Einsatz im hochwertigen Schnellzugdienst gab die Deutsche Reichsbahn (DR) 1933 bei der AEG die elektrischen Lokomotiven der Baureihe E 18 in Auftrag.

Die 150 km/h schnellen Lokomotiven sind 16,92 m lang und entwickeln eine Stundenleistung von 3040 kW. Die elektrische Ausrüstung lehnte sich weitgehend an die E 04 an. Zur Entlastung des Lokführers wurde eine Feinreglersteuerung mit einem elektrischen Antrieb versehen .

Die auf der Pariser Weltausstellung 1937 vorgestellte E 18 22 erhielt als leistungsfähigste elektrische Einrahmenlokomotive drei Grand Prix und ein Ehrendiplom.

Von den bis 1939 bestellten 92 Maschinen wurden, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, nur 53 gebaut. Aus vorhandenen Teilen konnten 1955 von AEG und Krupp noch zwei Lokomotiven hergestellt werden.

Nachdem sie im Laufe ihrer Einsatzzeit in zahlreichen Bahnbetriebswerken stationiert waren, wurden die bei der Deutschen Bundesbahn verbliebenen Lokomotiven zum Sommerfahrplan 1974 beim BW Würzburg zusammengezogen. Im Sommer 1984 endete der Planeinsatz der nun als BR 118 bezeichneten Lokomotiven bei der DB.

Die Deutsche Reichsbahn (DR) übernahm sechs Maschinen, zwei Loks blieben in Österreich.

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