Vorbild:

Schnellzuglokomotive Baureihe 01.10 der Deutschen Bundesbahn (DB). Dreizylinder-Hochleistungslokomotive mit Kohlefeuerung, Umbau-Ausführung mit Neubaukessel.

Geschichte:

1937 beschaffte die Deutsche Reichsbahn 55 stromlinienverkleidete Dampflokomotiven der Baureihe 1.10, eine der stärksten deutschen Dampflokomotiven.

1945 wurden bei allen Maschinen die für die Wartung hinderlichen Verkleidungen entfernt.

In den 50er Jahren wurden geschweißte Hochleistungskessel eingebaut, 34 Lokomotiven dieses Typs wurden auf Ölhauptfeuerung umgebaut.

So erreichten die Umbau-Lokomotiven ein im Vergleich zu Diesel- und E-Loks konkurrenzfähige Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.

1968 wurde die Baureihenbezeichnung der Lokomotiven mit Kohlehauptfeuerung auf BR 011 geändert; Maschinen mit Ölhauptfeuerung bekamen die Bezeichnung BR 012.

Eine der noch vorhandenen, die 01 1066, wird von den Ulmer Eisenbahnfreunden (UEF) betriebsfähig gehalten, auch nach einem schweren Drehscheiben-Unfall Anfang 1996.
Sie ist von weitem erkennbar am Oberlicht-Aufsatz auf dem Führerhaus und an den blanken Kesselringen.

Modell:

Mit Digital-Decoder, Hochleistungsantrieb C-Sinus, Fahrwerksbeleuchtung und Geräuschgenerator. 3 Achsen angetrieben. 2 Haftreifen. Rauchsatz 7226 nachrüstbar. Spitzensignal und Rauchsatzkontakt konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Geschwindigkeitsabhängiges Dampflok Fahrgeräusch, Fahrwerksbeleuchtung sowie Pfeifsignal mit Control Unit 6021 digital schaltbar. Kesselringe farblich ausgelegt. Pufferteller-Warnanstrich. Länge über Puffer 27,7 cm. Einmalige Serie.

Video:

Galerie: